Ich stand auf einer Rhein Brücke es war ein Warmer Sommer Abend. Ich stand an dem Gelände und schaute aufs Wasser. Bei dem warmen Wetter trug ich nur ein t-Shirt und einen meinem Armen konnte man die ganzen schnitt wunden sehen. Ich konnte und wollte einfach nicht mehr Leben. Alles was ich tat sagte oder machte war falsch, es fing bei Kleinigkeiten an zum Beispiel ich deckte für die Familie den Abendbrotstichs und wenn alle da waren war es auch wieder nicht richtig was ich getahn hatte. Ich hatte das Gefühl das ich hier auf dieser Erde überflüssig war ich hatte niemanden der mich mochte oder liebte. es hatte einfach kein Sinn. Für meine Familie war ich egal ein Freund oder Freunde hatte ich auch nicht. Was sollte ich dann auch hier noch. Ich war zwar gerade mal 16, am Ende würde ich mich aber besser fühlen. Doch bevor ich springen konnte, bemerkte ich das ein junger Mann, ebenso in Gedanken verloren, wie ich, nur wenige Meter von mir entfernt stand. Ich vermutete er hatte das gleiche vor wie ich. Ich schluckte einmal und riss mich zusammen dann ging ich rüber zu ihm und versuchte mit ihm zu reden. Ich ließ meine glockenklare Stimme erklingen. "Hey, was hast du?" - Er blickte mich völlig irritiert an und zuckte nur mit den Schultern. Scheinbar wollte er sein Herz mir gegenüber nicht ausschütten. Ich sah ihn immer noch an und sah das er sehr Blas im Gesicht war. Ich ging auf ihn zu und hielt ihn am Arm fest "Hey los erzähl mir schon was los ist..mh?" Er bewegte nicht und starte weiterhin auf den Rhein "Das hat doch kein Sinn mehr die ganze Verluchte sch.... warum sollte ich jetzt nicht springen und wieder dahin zurück gehen wo es so ist wie immer...wo mir mein Leben zerstört wird.""Musst du denn ausgerechnet dahin zurück?", fragte ich. Er schaute mich jetzt zum erstmal genau an. "Wohin soll ich sonst?", die Frage stellte er mehr sich selbst. "Magst du was trinken gehen und mir alles erzählen?" Wieder zuckte er nur mit den Schulter und wand sich vom Brückengeländer ab. Wortlos gingen wir neben einander her und verließen so die Brücke. Als wir nach einigen Minuten an einem Pub vorbei kamen machte ich eine Kopfbewegung in Richtung des Lokales. Dann öffnete er die Tür und wir liefen eine kleine Treppe hinuter und betraten so den Gastraum. Als der Kellner an den Tisch kam, wo wir Platz genommen hatten bestellten ich mir, nach einem kurzen Blick auf die Getränkekarte, einen Paddy.
"Schon komisch das man ein Getränk nach dem Namen benennt...aber ich mag den Namen." Ich schaute zu ihm auf "Und wie heist du eigentlich?" Er schaute noch sehr blass aus und hatte den Kopf gesenkt, als ich ihm diese frage gestellt hatte schaute er auf "Ich...ich also....ich heise Patrick." Ich lächelte ihn sanft an "Ein schöner name." Und du wie heist du denn?""Ähem.", ich räusperte mich kurz. "Ich bin Laura" und reichte ihm aus Höflichkeit die Hand. Dann fiel uns erst auf das der Kellner noch immer bei uns am Tisch stand und noch auf Patricks Bestellung wartete. Schnell sagte er was er trinken wollte und der Kellner ging endlich zurück zur Theke. Nach nur wenigen Minuten kam dieser aber schon wieder zurück und stellte ein Whiskey Glas vor meine Nase und daneben ein Glas Wasser, völlig verdutzt schaute ich den Typen an. "Für was ist das Wasser?", fragte ich den Kerl. "Naja, ich dachte, das falls der Paddy im Hals brennt, zum spülen!", antwortete er. Sollte ich mich jetzt beleidigt fühlen, das man mir noch nicht mal zu traut einen, im Hals brennenden, Whiskey trinken zu können? Ohne zu zögern hob ich mein bestelltes Getränk in die Höhe. "Prost!", sagte ich noch bevor ich ansetzte und mein Glas in einem Zug leerte. "So und nun noch bitte einen doppelten hinterher!", so bestellte ich den nächsten. "Ach ja und das Wasser können sie beruhigt wieder mitnehmen!", fügte ich noch hinzu.Paddy schaute mich erstaunt an "Wow das sieht ja so aus als würdest du dich jeden tag zu kipen." Ich senkte leicht den Kopf "Naja nicht jeden Tag abe es kommt öfters vor....ich war wegen dem selben Grund vorhin auf der Brücke." Paddy schaute mich gespannt an "Wieso...magst du mir erzählen warum?" Ich zuckte leicht mit den Schultern und fing an zu erzählen .Ich erzählte ihm, das die meisten Menschen, ach was sage ich, eigentlich sind es alle die, die um mich herum sind, ständig auf mir rum hackten und ich jedes mal der Grund für jedes noch so kleine Problem sei. Doch nach einigen Minuten fiel mir wieder ein, das ich doch eigentlich gar nicht über mich reden wollte, Patrick sollte von seinen Problem erzählen.
"Was ist eigentlich mit dir...warum stands du auf der Brücke?" Er senkte schnell den Kopf und schaute auf die Tischplatte, ich sah auf seine Hände die unruhig miteinander rum fummelten. Ich legte meine Hand auf seine " Was du nicht willst musst du nicht erklären aber ich würde schon gerne wissen warum du da oben standst schließlich will man nie ohne Grund springen."Nur zögernd antwortete er mir. "Naja, so einfach ist das alles nicht. Weißt du, ich bin Musiker und die Fans verfolgen mich regelrecht. Sie greifen tief in meine Privatsphäre ein, zu tief.", er machte eine Pause und ich nickte ihm verständlich zu. "Und nicht zu Letzt meine Geschwister, ein weiteres Problem, was mein Leben leider erfüllt. Zur Zeit sind wir im Studio und nehmen ein neues Album auf, doch das ehrlich gesagt kein schönes Arbeiten. Ständig hat einer was zum meckern und aus einer Mücke wird ein ganzer Elephant! Das sagt man doch so, oder?", seine Erzählung stimmte mich traurig und hielt mich davon ab noch einmal an mein Problem zu denken. Aber ich musste Lächeln als er das Sprichwort deutlicher ausprach als es eigentlich hieß.Ich nickte "Ja so heist das." Plötzlich merkte ich einen großen Fleck an meinem Ärmel. Ich schob den Ärmel hoch und sah meine offenen schnietwunden die ich schon ganz vergessen hatte. Paddy starte die Wunden an und sprang auf "Komm wir müssen damit erst einmal ins Krankenhaus das siehst ja total schlimm aus." Ich stand langsam auf und als wir aus dem Pub raus waren sagte ich zusammen und mir wurde total schwarz vor den Augen.Denn eigentlich konnte ich noch nicht mal mein eigenes Blut sehen ohne das ich in Ohnmacht fallen würde. Bisher habe ich mir meine Wunden auch noch nie wirklich genau angesehen. Aber das gerade, war wohl unvermeidlich. Geistesgegenwärtig fing Patrick mich gerade noch auf, bevor ich mit dem Kopf auf dem festen und harten Asphalt gefallen wäre. Nur langsam kam ich wieder zu mir. Blinzelte mit den Augen und bemerkte, das Patrick mich auf eine Parkbank gelegt haben muss. Doch mein Kopf lag auf seinem Schoß und als ich meine Augen richtig öffnete, blickte ich in sein Gesicht.Als ich jetzt aufwachte merkte ich einen starken schmerz in meinem linken Arm. Ich schaute ihm in seine Augen, mir viel jetzt erst auf wie wunderschön Blau seine Augen waren. "Wo sind wir hier?" Ich richtete mich etwas auf viel aber sofort wieder zurück weil mir total schwindelig war. Er strich mir etwas durch die Haare "Bleib noch etwas liegen, wir sind in einem Park in der nähe meiner Wohnung."Wolltest du nicht ins Krankenhaus, oder hab ich das geträumt?", fragte ich verwirrt. "Also von wollen war wohl nicht die rede, aber dein Arm hätte es sicher nötig, eine Behandlung zu bekommen!", erklärte er. Ich zuckte mit den Schultern, jedenfalls so gut ich es eben im Liegen konnte.Nach einiger Zeit setzte ich mich auf und Paddy stützte mich so gut er konnte auf den weg in das Krankenhaus ankamen. Wir gingen in die Notaufnahme. Wir kamen schon bald dran weil es zur Zeit nicht viel los war. Mir wurden die Naben gereinigt und verbunden. Als ich wieder raus kam wurde Plötzlich Paddy von dem Arzt herrein gebeten.